Willkommen bei der iDeas Hamburg

Was ist iDeas?

Die „interessengemeinschaft der Deaf studierenden – iDeas“ hat zum Ziel, die gebärdensprachlich kommunizierenden tauben Studierende an

Universitäten und Fachhochschulen in Hamburg zu unterstützen und ihre Interessen zu vertreten.

Als „Deaf“ definieren wir hier diejenigen Tauben, die sich in ihrer Kommunikation in erster Linie der Deutschen Gebärdensprache (DGS) bedienen. Die Entscheidung, den Begriff „Deaf“ in den Namen der Interessengemeinschaft aufzunehmen, lag darin begründet, dass die Begriffe „hörbehindert“ bzw. „gehörlos“, die das Fehlen des Hörsinns in den Vordergrund stellen, unseren Bedürfnissen nicht gerecht werden. Wir sehen uns nicht als Behinderte, sondern als eine sprachliche Minderheit in der Gesellschaft. Heute wird zunehmend auch der neutralere Begriff „taub“ für die Gruppe der Gehörlosen, Schwerhörigen und Spätertaubten verwendet, dieser war allerdings zur Gründungszeit von iDeas noch nicht verbreitet.

iDeas setzt sich für die Verbesserung der Studienbedingungen für taube Studierenden ein. Aktivitäten der iDeas sind unter anderem die Beratung für Studieninteressierten, Engagement für die Anpassung der Dolmetschhonorare an die aktuelle Marktlage und der Austausch mit Studieninteressierten aus anderen Städten. Auch arbeitet iDeas eng mit dem Büro der Behindertenbeauftragten der Universität Hamburg zusammen.

Zu den Anfängen der iDeas (siehe „DAS ZEICHEN“ 37/1996)

„Immer mehr gehörlose und schwerhörige Studierende kamen, aber immer weniger DolmetscherInnen standen zur Verfügung. Nach und nach kamen Studierende aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hamburg. Als es seitens der Hamburger Sozialbehörde schwerwiegende Probleme bezüglich der Bedarfsätze für die Bezahlung der DolmetscherInnen gab, wurde die „interessengemeinschaft der Deaf studentInnen“ im März 1994 von acht Studierenden gegründet, um gemeinsame Interessen besser in der Öffentlichkeit vertreten zu können. Zu diesem Zeitpunkt gab es drei Interessenschwerpunkte:

  • die Verbesserung der Studiensituation
  • die Gründung eines Kommunikationsforums
  • und die interne Beratung.“