Servicestelle für gehörlose und hochgradig hörgeschädigte StudentInnen in Hamburg
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NäCHSTE GEBäRDEN- UND SPRECHSTUNDEN: Sprechzeiten
in der vorlesungsfreien Zeit: Offene
Gebärden-/Sprechstunden montags 17-18 Uhr. Individuelle
Termine nach Absprache.
Eine detailliertere Übersicht
der Sprechstunden, Änderungen hier.
Kontaktmöglichkeiten (Email):
simone.braeunlich@googlemail.com oder
sabrina.eifler@studium.uni-hamburg.de
In diesem Jahr gibt es für gehörlose und hörgeschädigte Studienanfänger/innen aller staatlicher Hamburger Hochschulen (Universität Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, etc.) wieder einen vOE-Workshop. Die Abkürzung vOE steht für „vor der Orientierungseinheit“ - die eigentliche Orientierungseinheit (OE) findet in euren Studiengängen statt. Dort findet Ihr wichtige und äußerst wertvolle Informationen speziell zu euren Studienfächern.
In diesen Orientierungseinheiten werden Themen besprochen, die für alle Studienanfänger/innen eurer Fachbereiche wichtig sind. Spezifische Themen für gehörlose und hörgeschädigte Studierende werden hingegen nicht behandelt. Dazu zählen Fragen wie:
Welche Aufgaben haben eigentlich Dolmetscher bzw. Schriftmittler?
Was soll meine Mitschreibkraft alles aufschreiben?
Wie nutze ich einen Tutor?
Was sind meine Rechte und Pflichte in Sachen „Studienhilfen“?
Wie finde ich einen Job?
Wo treffen sich gehörlose und hörgeschädigte Menschen in Hamburg?
Stellungnahme an die Organisatoren Prof. Dr. Christian Rathmann und Ines Helke zur Veranstaltung
der Podiumsdiskussion an der Universität Hamburg am 18.09.2010 zum Thema:
„UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen: Welche Chancen auf inklusive
Bildung haben gehörlose, schwerhörige, taubblinde, spätertaubte Kinder und Kinder mit Cochlea
Implantat in der Freien und Hansestadt Hamburg?“
Beschluss von der internationalen Konferenz zur Bildung und Erziehung Gehörloser (ICED)?!
>> Historischer Tag für die Gehörlosen weltweit
(News von Lutz Pepping)
"Es ist ein historischer Tag für die Gehörlosen weltweit. Die
internationale Konferenz zur Bildung und Erziehung Gehörloser
(ICED) hat am 20. Juli 2010 beschlossen, die Beschlüsse des
Mailänder Kongresses von 1880 aufzuheben.
Damals beschlossen die anwesenden Gehörlosenlehrer, dass nur
noch oral unterrichtet werden sollte. Das sollte der Todesstoß für
die Gebärdensprache und ein Berufsverbot für die damals
unterrichtenden gehörlosen Lehrer werden.
Gestern hat sich die Konferenz eindeutig von diesen Beschlüssen
distanziert, wie folgt:" (siehe Anhänge)
>> Erster binationaler Austausch tauber gebärdensprachiger StudentInnen <<
(von Melanie Drewke und Lutz Pepping)
Vom 17. bis 21. März 2010 haben sich zum ersten Mal taube gebärdensprachige StudentInnen aus Hamburg und Wien getroffen. Das Treffen fand in Wien statt und war von der Hamburger interessengemeinschaft der Deaf studentInnen (iDeas) und dem Verein österreichischer gehörloser Studierender (VÖGS) organisiert worden.
In der Zeit vom 19. bis 23. Mai 2010 fand der zweite Teil des binationalen Austauschs zwischen Hamburg und Österreich statt – die im VÖGS zusammengeschlossenen tauben Studierenden machten sich auf den Weg in die Hansestadt. iDeas hatte seit dem Besuch in Wien begeistert Vorbereitungen für diese Zusammenkunft
getroffen.
>> Gehörlose Menschen in der Politik - ein Wagnis?
Unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Menschen. All dies bringt nicht nur eine unglaubliche Vielfalt in oftmals statisch gelähmte Parlamente, sondern sorgt auch dafür, dass vielfältige Interessen verschiedener Menschen wahrgenommen und berücksichtigt werden. Doch wer meint, dass politische Beteiligung für Gehörlose eine nahezu unüberwindbare Festung ist, räumt nicht nur ein, dass Gehörlose noch lange nicht gleichberechtigt sind, sondern macht sich unbewusst auch der Diskriminierung einer sprachlichen und kulturellen Minderheit schuldig.