aus unserem Blog:

VORTRAG/WORKSHOP: POLITISCHE UND MORALISCHE VERANTWORTUNG UNSERER GEBÄRDENSPRACH-COMMUNITY – SIND WIR ÜBERFORDERT?

[Anmerkung: Ort wurde gefunden: RAUM 307 (3. Etage, wo es in der Nähe das Büro von STUGHS  / Behindertenauftragte sich befindet), Alsterterrasse 1, Hamburg, nahe Bahnhof Dammtor]

Viele unserer Mitglieder der Gebärdensprach-Gemeinschaft (darunter auch SH, hörende Freunde und Dolmis, CI, GL, spät Ertaubte, usw.) sind zwar politisch interessiert, jedoch ganz wenige sind politisch geschult. Mit geringen Basis-Wissen zur politischen Lage können wir nicht viel erreichen. Professionelle und leidenschaftliche Einstellung zur Politik tragen dazu bei, die notwendige NACHHALTIGKEIT unserer kulturellen Errungenschaften wie zum Beispiel DGS als eigenständige Minoritätssprache, sicherzustellen.

Zum Workshop möchte ich mit euch diskutieren und NEUE WEGE ausprobieren. Insbesondere unsere DGS als Minderheitensprache soll in den Mittelpunkt rücken.

In Deutschland gehöre die Gebärdensprache nicht der Kategorie einer ethnischen Minderheit an, sondern falle unter den Status der Behinderung. Gehörlose bildeten jedoch eine eigenständige Bevölkerungsgruppe mit “identitätsstiftender sprachlicher Tradition und Kultur”. Sie sei mithin eine “vollwertige Minderheit” in der deutschen Gesellschaft anzuerkennen. (Petitionsausschuss Bundestag SPRACHE 2012)

In Neuseeland ist Gebärdensprache offiziell als Amtssprache anerkannt. In Österreich ist ÖGS anerkannt als Minderheitensprache.

Die Frage ist : Welche politische Richtung wäre für uns von Bedeutung ?

Herzliche Grüße,
Wolfgang

[Anmerkung: Ort: RAUM 307 (3. Etage, wo es in der Nähe das Büro von STUGHS  / Behindertenauftragte sich befindet), Alsterterrasse 1, Hamburg,
nahe Bahnhof Dammtor]

 

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